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Flugphysiologisch ergeben sich für Mutter und Kind durch eine Flugreise keine besonderen Gefahren. Eine Flugreise während der Schwangerschaft bedingt grundsätzlich kein erhöhtes Risiko für Mutter und Kind. In der Literatur ist keine erhöhte Wahrscheinlichkeit für Fehlgeburten, vorzeitigen Blasensprung oder Ablösung des Mutterkuchens bekannt.
In der Frühschwangerschaft besteht eine besondere Anfälligkeit für Luftkrankheit.
Bei Erbrechen während des Fluges und danach sind in erster Linie Flüssigkeits- und Elektrolytersatz sowie Glucosegabe ( z.B. Elotrans) angebracht. Medikamente gegen Übelkeit und Erbrechen sollten nur auf ausdrückliche Anordnung des Arztes im ersten Abschnitt gegeben werden.
Vorbeugend zur Vermeidung von Übelkeit und Erbrechen bei Flugreisen sind eine nicht blähende Diät und Verzicht auf kohlensäurehaltige Getränke zu empfehlen.
Da sich im fortgeschrittenen Stadium der Schwangerschaft ein erhöhtes Risiko für eine Thrombose ( Blutgerinsel) ergibt sollte die Schwangere bei längeren Flügen stündlich aufstehen und etwas umhergehen. |